Maßnahmen zur Heizungsoptimierung – darunter auch der hydraulische Abgleich – werden vom Bund gefördert. (Foto: epr/VDMA Armaturen/©Fotolia_83647952)

Richtig eingestellt? – Optimierung der Heizungsanlage spart wertvolle Energie und bares Geld

Maßnahmen zur Heizungsoptimierung – darunter auch der hydraulische Abgleich – werden vom Bund gefördert. (Foto: epr/VDMA Armaturen/©Fotolia_83647952)
Maßnahmen zur Heizungsoptimierung – darunter auch der hydraulische Abgleich – werden vom Bund gefördert. (Foto: epr/VDMA Armaturen/©Fotolia_83647952)

(epr) Ob Computermonitor, Fahrradergometer oder Reifenluftdruck: Damit alles reibungslos funktioniert und optimal zu den persönlichen Bedürfnissen passt, kommt es auf die richtige Einstellung an! Was für PC-Equipment, Fitnessgeräte und Co unverzichtbar ist, gilt auch für die Heizungsanlage. Ist hier alles geregelt und tipptopp in Ordnung, lassen sich gleich vier Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Schön kuschelig: Ist die Heizung optimal eingestellt, kann sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus verteilen. (Foto: epr/VDMA Armaturen/©iStock_000011050751)
Schön kuschelig: Ist die Heizung optimal eingestellt, kann sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus verteilen. (Foto: epr/VDMA Armaturen/©iStock_000011050751)

Wertvolle Energie einsparen, die Heizkosten senken, den Wohnkomfort verbessern und die Umwelt schützen – das alles kann schon mit einfachen Maßnahmen erreicht werden. Dazu zählt etwa der Austausch alter Heizkörperthermostate gegen neue, sehr präzise arbeitende Modelle, die eine deutliche Reduzierung des energetischen Aufwandes bewirken. So lassen sich bei einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern beispielsweise 1.500 Kilowattstunden pro Jahr einsparen, was wiederum dazu führt, dass jährlich rund 100 Euro im eigenen Geldbeutel verbleiben. Die Modernisierungsmaßnahme wird vom Fachmann ruck, zuck durchgeführt und amortisiert sich schon innerhalb kurzer Zeit. Noch besser ist es, parallel einen hydraulischen Abgleich der Heizung vornehmen zu lassen. Insbesondere dann, wenn sich die Wärme nicht gleichmäßig verteilt und Störgeräusche wie Gluckern oder Rauschen auftreten. Der Ablauf ist schnell erklärt: Um mit einem Minimum an Energieverbrauch eine maximale Heizleistung zu erzielen, ermittelt der Heizungsfachmann zunächst den Wärmebedarf für jeden einzelnen Raum, ohne dabei die Dämmung und mögliche Wärmeverlustquellen zu vernachlässigen. Auf Grundlage dieser Werte bestimmt er im Anschluss die Durchflussmenge des Heizwassers und stellt die Thermostate exakt ein. Ob das Homeoffice im Keller oder das Kinderzimmer unter dem Dach: Ab sofort sind alle Räume optimal temperiert und der Wohnkomfort steigt an. Durch den hydraulischen Abgleich lassen sich im Jahr übrigens bis zu 20 Prozent Energie einsparen – das freut Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Apropos sparen: Der Bund fördert neben neuen Thermostatventilen in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich auch den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag. Weitere Informationen hält der VDMA Fachverband Armaturen unter http://arm.vdma.org/branche bereit.